Aritmologe
Das Herz sendet uns oft Signale, die wir leicht Stress, Müdigkeit oder dem schnellen Lebenstempo zuschreiben.
Solange Herzklopfen, Aussetzer und unregelmäßiger Puls wiederholt auftreten, ist es wichtig, diese von einem Facharzt untersuchen zu lassen.
In der rhythmologischen Ambulanz erwartet Sie ein moderner diagnostischer Ansatz, eine verständliche Befunderklärung und ein individueller Plan für die weitere Behandlung.
Wenn das Herz seinen Rhythmus verliert
Jedes Herz hat sein eigenes, präzise abgestimmtes elektrisches System, das bestimmt, wann und wie schnell es schlägt. Wenn dieses System gestört ist, entstehen Herzrhythmusstörungen oder Arrhythmien. Die elektrischen Signale können zu langsam, zu schnell, auf dem falschen Weg wandern oder an Stellen entstehen, an denen sie es normalerweise nicht sollten. Dies kann sich als Herzrasen, Stolpern des Herzens, unregelmäßiger Rhythmus, Schwindel oder Müdigkeit bemerkbar machen, manchmal verläuft eine Arrhythmie aber auch völlig unbemerkt und wir wissen gar nichts davon.
Arrhythmien sind nicht immer ein Zeichen einer gefährlichen Erkrankung. Sie können oft durch Müdigkeit, Stress, Koffein, Alkohol, bestimmte Medikamente, Elektrolytstörungen oder andere vorübergehende Zustände ausgelöst werden.
Dennoch macht es Sinn, sie einzunehmen. nüchtern, da einige Rhythmusstörungen die effektive Durchblutung des Körpers beeinträchtigen, die Lebensqualität mindern oder erhöhen das Risiko für schwerwiegendere kardiovaskuläre Komplikationen.
Daher wird beim Auftreten der oben genannten Symptome eine fachärztliche kardiologische bzw. aritmologische Untersuchung empfohlen.
Einige Arrhythmien sind nicht gefährlich, während andere zum Tode führen können. Daher ist eine frühzeitige arrhythmologische Behandlung von entscheidender Bedeutung.
Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich?
Nicht alle Herzrhythmusstörungen sind gleich gefährlich. Einige können unangenehm, aber weniger bedrohlich sein, während andere eine rasche Erkennung und sofortige Behandlung erfordern.
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, bei der die beiden oberen Herzkammern, die Vorhöfe bzw. Atrien, schnell und unregelmäßig schlagen. An sich ist sie meist nicht direkt lebensbedrohlich, aber sie ist nicht harmlos: Sie kann das Risiko für Blutgerinnsel, Schlaganfall, Herzinsuffizienz und andere Komplikationen erhöhen.
Besonders gefährlich sind Rhythmusstörungen, die von den unteren Herzhöhlen, den Ventrikeln, ausgehen. Dazu gehören ventrikuläre Tachykardie und vor allem Kammerflimmern, bei der das Herz Blut nicht effektiv pumpt und ohne sofortiges Eingreifen innerhalb weniger Minuten zum Herzstillstand führen kann.
Nicht nur zu schnelle Rhythmen sind gefährlich. Auch zu langsamer Herzschlag Es kann ernst sein, wenn das Herz aufgrund eines langsamen Pulses nicht genügend Blut und Sauerstoff für den Körper bereitstellen kann.
Symptome, die wir nicht übersehen dürfen
Arrhythmien haben viele Gesichter, vom Gefühl des Herzstolperns bis zur Ohnmacht. Da die Symptome mild oder gelegentlich auftreten oder leicht Stress zugeschrieben werden können, ist es wichtig, auf sie zu hören und sie rechtzeitig von einem Spezialisten untersuchen zu lassen.
Ein Besuch beim Rhythmologen ist sinnvoll bei:
- wiederkehrendes Herzklopfen;
- plötzlicher Episoden von schnellem Herzschlag;
- Unerklärliche Benommenheit und Ohnmachten;
- Schlechtere körperliche Leistungsfähigkeit;
- Schwere Atemzüge;
- Brustschmerzen
- Schwäche und Müdigkeit.

Schritt-für-Schritt-Übersicht
Der Rhythmologe wird Sie nach Ihren Symptomen fragen, wann sie auftreten und wie lange sie anhalten, nach Begleiterkrankungen, Medikamenten, dem Lebensstil, Stress, dem Konsum von Koffein oder Alkohol sowie nach der familiären Vorgeschichte von Herzerkrankungen.
Der Arzt wird das Herz abhören, den Puls prüfen, den Blutdruck messen und mögliche Anzeichen von Rhythmusstörungen oder anderen kardiovaskulären Problemen beurteilen.
Basierend auf dem Gespräch und der Untersuchung wird der Arzt entscheiden, welche Untersuchungen für Sie am sinnvollsten sind.
Ein EKG zeigt den Herzrhythmus im Moment der Aufzeichnung. Treten die Beschwerden gelegentlich auf, kann ein Holter-Monitoring vorgeschlagen werden, das den Rhythmus 24 bis 48 Stunden oder länger überwacht. Bei Bedarf wird auch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) durchgeführt, die die Struktur des Herzens sowie die Funktion des Herzmuskels und der Herzklappen zeigt.
Wenn die Basisuntersuchungen die Beschwerden nicht erklären, kann der Aritmologe eine zusätzliche Diagnostik wie Laboruntersuchungen oder Belastungstests vorschlagen.
Wenn die Ergebnisse vorliegen, wird Ihnen der Arrhythmiologe erklären, um welche Art von Rhythmusstörung es sich handelt. Bei einigen reicht eine Überwachung aus, während andere Medikamente oder weitere Untersuchungen erfordern.
Das Ziel der Untersuchung ist es, dass Sie eine klare Erklärung Ihrer Beschwerden, eine Risikobeurteilung und einen auf Ihr Herz, Ihre Symptome und Ihren Lebensstil abgestimmten Plan erhalten. Bei einigen Arrhythmien wird ein Schutz vor Blutgerinnseln eingeleitet, bei anderen sind weitere Eingriffe wie eine Kardioversion, Katheterablation oder die Implantation eines Herzschrittmachers erforderlich.
Auch bestimmte Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel können den Herzrhythmus beeinflussen, weshalb es wichtig ist, sie gegenüber Ihrem Arzt zu erwähnen.
Preisliste
Grundlegende spezialisierte elektrokardiographische kardiologische Untersuchung
150€
Fortgeschrittene spezialisierte Arrhythmologie-Untersuchung: EKG und Herzultraschall
250€
Vollständige spezialisierte kardiologische Untersuchung: EKG, Herzultraschall und 24-stündiges 12-Kanal-Holter-EKG
390€
Kontrolluntersuchung, spezialisierte kardiologische Untersuchung
120€
Notieren Sie sich vor der Untersuchung: Wann die Beschwerden auftreten, wie lange sie anhalten, ob sie plötzlich oder allmählich beginnen, was sie auslöst, ob sie bei Anstrengung, in Ruhe oder im Schlaf auftreten, und ob sie von Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel oder Ohnmacht begleitet werden.
Häufig gestellte Fragen
Was soll ich zur arrhythmologischen Untersuchung mitbringen?
Bringen Sie alle bisherigen kardiologischen Befunde und eventuellen Entlassungsbriefe mit. Entscheidend sind vorherige EKGs, Befunde des Holter-Monitorings, Herzultraschalls und Laboruntersuchungen. Bereiten Sie eine Liste aller Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel vor, die Sie einnehmen. Identifizieren Sie genau alle Symptome, die Sie verspüren. Es ist hilfreich aufzuschreiben, wann die Beschwerden auftreten, wie lange sie anhalten, was sie auslöst und ob sie von Brustschmerzen, Schwindel, Atemnot oder Ohnmacht begleitet werden.
Ist jedes Herzstolpern gefährlich?
Nein. Herzstolpern kann die Folge von Extrasystolen, Stress, Erschöpfung oder Koffein sein. Wenn die Beschwerden wiederholt auftreten und ihre Intensität zunimmt, ist eine Untersuchung bei einem Aritmologen sinnvoll.
Wann muss man bei einer Arrhythmie in die Notaufnahme?
Bei Brustschmerzen, Ohnmachtsanfällen, ausgeprägter Atemnot, plötzlicher schwerer Schwäche, starkem Schwindel oder dem Gefühl, das Bewusstsein zu verlieren, muss sofortige medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Reicht ein EKG aus, um eine Arrhythmie zu diagnostizieren?
Nicht immer. Ein EKG zeigt den Herzrhythmus zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Wenn die Arrhythmie gelegentlich auftritt, kann das EKG normal sein, weshalb in solchen Fällen oft ein Holter-Monitoring erforderlich ist, das den Rhythmus über einen längeren Zeitraum überwacht. Sie tragen das Aufnahmegerat 24 bis 48 Stunden lang ununterbrochen, während Sie all Ihre täglichen Aktivitäten ausführen.
Ist Vorhofflimmern gefährlich?
Vorhofflimmern ist normalerweise nicht direkt lebensbedrohlich, aber es ist eine ernsthafte Rhythmusstörung, da es das Risiko für Blutgerinnsel, Schlaganfälle, Herzinsuffizienz und andere Komplikationen erhöhen kann.
Können Kinder Herzrhythmusstörungen haben?
Ja. Kinder können verschiedene Rhythmusstörungen haben, von vorübergehenden bis hin zu schwerwiegenderen. Bei Kindern muss man auf Herzklopfen, Schwindel, Ohnmacht, Brustschmerzen und Kurzatmigkeit achten, bei Säuglingen zudem auf Blässe, Unruhe, schlechte Ernährung oder schnelles Atmen.
Gespräch mit dem Arzt
Der Rhythmologe wird Sie nach Ihren Symptomen fragen, wann sie auftreten und wie lange sie anhalten, nach Begleiterkrankungen, Medikamenten, dem Lebensstil, Stress, dem Konsum von Koffein oder Alkohol sowie nach der familiären Vorgeschichte von Herzerkrankungen.
Klinische Untersuchung
Der Arzt wird das Herz abhören, den Puls prüfen, den Blutdruck messen und mögliche Anzeichen von Rhythmusstörungen oder anderen kardiovaskulären Problemen beurteilen.
Diagnostikplan
Basierend auf dem Gespräch und der Untersuchung wird der Arzt entscheiden, welche Untersuchungen für Sie am sinnvollsten sind.
EKG, Langzeit-EKG oder Herzultraschall
Ein EKG zeigt den Herzrhythmus im Moment der Aufzeichnung. Treten die Beschwerden gelegentlich auf, kann ein Holter-Monitoring vorgeschlagen werden, das den Rhythmus 24 bis 48 Stunden oder länger überwacht. Bei Bedarf wird auch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) durchgeführt, die die Struktur des Herzens sowie die Funktion des Herzmuskels und der Herzklappen zeigt.
Zusätzliche Untersuchungen
Wenn die Basisuntersuchungen die Beschwerden nicht erklären, kann der Aritmologe eine zusätzliche Diagnostik wie Laboruntersuchungen oder Belastungstests vorschlagen.
Befunderklärung
Wenn die Ergebnisse vorliegen, wird Ihnen der Arrhythmiologe erklären, um welche Art von Rhythmusstörung es sich handelt. Bei einigen reicht eine Überwachung aus, während andere Medikamente oder weitere Untersuchungen erfordern.
Behandlungsplan
Das Ziel der Untersuchung ist es, dass Sie eine klare Erklärung Ihrer Beschwerden, eine Risikobeurteilung und einen auf Ihr Herz, Ihre Symptome und Ihren Lebensstil abgestimmten Plan erhalten. Bei einigen Arrhythmien wird ein Schutz vor Blutgerinnseln eingeleitet, bei anderen sind weitere Eingriffe wie eine Kardioversion, Katheterablation oder die Implantation eines Herzschrittmachers erforderlich.
Wie melde ich mich für eine aritmologische Untersuchung an?
Sie können telefonisch unter 040 229 339 einen Termin vereinbaren oder online buchen:
Weitere Leistungen in der kardiologischen Ambulanz NYD

Kardiologische Untersuchungen und medizinische Tests zur fachärztlichen Beurteilung der Gesundheit und Funktion des Herzens und der Blutgefäße des Patienten.

Diese nicht-invasive Methode ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Herzrhythmus über einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden.

Die HNO ist eine Untersuchung der Nasenhöhle, entweder mit einem Nasenspekulum oder mit einem speziellen optischen Gerät, dem Endoskop.
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